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| Zur Person |
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1943 |
geboren in Teschen/Polen |
| 196471 |
Studium an der Staatlichen Kunstakademie
Düsseldorf; Meisterschülerin bei Joseph Beuys |
| 198081 |
PS-1-Stipendium, New York |
| 198182 |
Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn |
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198183 |
Lehrauftrag an der Staatlichen Kunstakademie
Düsseldorf |
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1983 |
Indo-German-Cultural Exchange, Casauli
Art Camp, Indien |
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198485 |
Gastprofessur an der Abteilung Kunsterziehung
Münster der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf |
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1985 |
Arbeitsaufenthalt Künstlerhaus Bethanien,
Berlin |
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198688 |
Gastprofessur an der Hochschule für Bildende
Künste, Braunschweig |
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198793 |
Professur für Bildhauerei an der Akademie
der Künste, Stuttgart |
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seit 1993 |
Professur für Bildhauerei an der Kunsthochschule
Weißensee, Berlin |
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lebt und arbeitet in Berlin und Groß Fredenwalde |
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"Anfangs habe ich Figuren geformt, dann die Figuren
in bezug zu Möbeln gesetzt, später die Figuren weggelassen. Es blieben
Möbel oder Gegenstände: Plastiken, früher für Figuren, wurden Plastiken
für den Betrachter. Das war 1967. Ich habe ein Gipshaus mit Gipsmöbeln
gebaut und das Haus auch benutzt. Es war so bemessen, daß man darin
stehen konnte, sich an einen Tisch setzen und auf einer Liege liegen
konnte. Ich wollte eine Ecke haben, die ganz für mich ist. Das Haus
wurde eine Plastik und ich zur Figur.
In Museen ging es mir in der Zeit so wie manchen Museumsbesuchern,
ich umkreiste Plastiken und suchte den Eingang und fand keinen Zugang.
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Jemand sagte einmal, meine Plastiken hätten etwas mit
dem Aktionsraum des Menschen zu tun. Das ist sicher richtig. Die Gegenstände,
in den Raum gestellt, funktionieren immer im Bezug zum Raum, untereinander
und im Bezug zum Betrachter. So gesehen ist die plastische Situation
nie nur Bild, dem der Betrachter gegenübersteht wie einem Tier im
Zoo, durch Distanz oder Gitter getrennt. |
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Die Plastik soll erlebbar sein. Es ist sehr wichtig,
daß die mögliche Benutzbarkeit nicht ausgeschlossen wird, obwohl die
Gegenstände nicht zum Benutzen gedacht sind. Sie sind aus Gips und
so nicht sehr einladend, wirken kalt, starr und modellhaft. Sie sind
aber nie Abgüsse bestehender Formen, sondern immer Umformungen, Ergebnisse,
Summen erlebter Objekte.
Zum Teil gehen sie auf elementare Zusammenhänge zurück ("Gipshaus",
"Drei Hüte mit drei Liegen"), zum Teil geben sie Situationen
wieder ("Schulklasse", "Sitze auf Stufen") oder
aber sie widersprechen dem ursprünglichen Zweck wie die schwebende
Badewanne, die, aus Styropor, zu leicht ist, zu weich und auf Füßen
stehend tierisch wird.
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Gegenstände und Figuren waren in der Geschichte der
Skulptur schon immer austauschbar. Die Figuren, die ich von den Möbeln
weggelassen habe, fehlen nicht. Die Möbel werden, unabhängig vom Betrachter,
selbst Akteure: Stuhl ist auch sitzende Figur, Haus ist auch Körper.
Als Möbel im Raum sind Plastiken für den Betrachter selbstverständlich,
und selbstverständlich sollte jede Plastik sein." |
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| © diálogo, Berlin, Autoren und Fotografen |
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